Therapeutische Einsatzbereiche und gesundheitliche Aspekte

Therapeutische Einsatzbereiche und gesundheitliche Aspekte

 

Die Hängematte – eine Wohltat für Geist und Körper

Dass Schaukeln Babys und Kleinkinder beruhigt und beim Einschlafen hilft, ist allgemein bekannt. Doch dieser Effekt verschwindet nicht, wenn wir älter werden. Auch ältere Kinder und Erwachsene können enorm vom Liegen und Schlafen in der Hängematte profitieren.

Die Wirkung von Hängematten ist vielseitig einsetzbar. Das sanfte Schaukeln kann unruhigen Menschen helfen, sich zu entspannen. Studien haben ergeben, dass die Schwingung der Hängematte beim Einschlafen und Durchschlafen helfen kann. Hängematten werden vielseitig in Kindergärten, Ergotherapie und Psychomotorik in der frühkindlichen Förderung eingesetzt, so unter anderem zur Therapie von Wahrnehmungs-, Bewegungs-, und Gleichgewichtsstörungen. Eine Hängematte kann ein Refugium im Therapieraum bieten oder die Bindung zur Bezugsperson stärken durch gemeinsames Schaukeln. Sie kann Kindern mit ADHS helfen sich zu fokussieren und Schwangere und frischgebackene Eltern schaukeln sich und den Nachwuchs zur Ruhe. Aber auch im Alltag zu Hause oder im Büro sorgt eine Hängematte für perfekte Entspannung zwischendurch, für gemütliche Stunden allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie, und kann auch mal komplett das Bett ersetzen.

Bei richtiger Liegetechnik ist eine Hängematte eine Wohltat für den Rücken. Eine Hängematte ist kein Bett; man legt sich nicht längs in sie hinein, sondern idealerweise quer, wenigstens aber diagonal. Darum ist die Breite einer Hängematte fast wichtiger als die Länge. Liegt man nun so quer oder diagonal, ist der Körper ausgestreckt und hängt nicht durch. Die Liegefläche passt sich so dem Körper an, nicht umgekehrt. Wirbelsäule, Bandscheiben und Muskulatur können so perfekt entspannen.