Trinkgeld und Health Fund

Trinkgeld

Vielen Dank für dein Interesse an den Menschen, die es möglich machen, dass wir in diesen tollen Hängematten schaukeln können.
Mit deinem Trinkgeld schenkst du den Menschen in Indien eine kleine Freude. Es ist, was es sein soll. Ein kleines Trinkgeld. Als kleines Dankeschön für die wundervolle Arbeit, die die Mitarbeitenden in Indien verrichten. Damit wir alle glücklich in unserer Hängematte liegen können.
Jeder hat seine kleinen und großen Sorgen, so auch die Mitarbeitenden in Indien. Mit deinem Trinkgeld kannst du sie für eine gewisse Zeit aus ihrem Alltag entführen. Du schaffst eine Möglichkeit, dass sie mit ihren Familien einen Ausflug machen, mit Freund:innen ihr Leben genießen oder sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllen können. Es ist ein kleines Stück Lebensfreude, das du ihnen schenkst.

Am Ende deines Einkaufs hast du dazu die Möglichkeit.

Damit das Geld auch wirklich direkt bei den Menschen in der Hängemattenmanufaktur in Indien landet, arbeiten wir mit der GIZ, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit zusammen. Es musste anfangs geklärt werden, wie die steuerlichen Rahmenbedingungen sind und über welchen Kanal das Geld nach Indien fließen kann. Die Herausforderung war aber letztlich, eine Instanz zu finden, die den Prozess überwacht. Denn das Trinkgeld muss 1 zu 1 in Indien ankommen. Kein Cent darf bei irgendwelchen Zahlungsdienstleistern hängen bleiben und kein Geld darf zweckentfremdet werden.
Wir könnten den Weg des Trinkgeldes natürlich durch Organisationen wie den TÜV oder die Control Union auditieren lassen, das würde allerdings hohe Kosten verursachen. Dieses Geld soll aber den Mitarbeitenden in Indien zu gute kommen. Deshalb haben wir uns entschlossen, diesen Prozess in unsere regelmäßigen Audits mit aufzunehmen.

Unser Unternehmen ist GOTS-zertifiziert und das bedeutet, dass wir einmal im Jahr von einer unabhängigen Kontrollstelle überprüft werden. Sie kontrolliert unsere Bücher, prüft unseren Warenfluss, inspiziert unser Lager und weist uns auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. In unserem Fall ist dies CERES. Ceres selbst hat einige Mechanismen entwickelt um mögliche Korruption zu verhindern. So darf zum Beispiel nie die gleiche Person bei uns auditieren und es sind immer mehrere Personen an einem Audit beteiligt. CERES selbst wird seinerseits von einer staatlichen Akkreditierungsstelle kontrolliert.
Ferner werden wir regelmäßig vom Weltladen Dachverband kontrolliert. Der Weltladen-Dachverband ist die Interessensvertretung der Weltläden in Deutschland. Er zertifiziert Unternehmen in regelmäßigen Abständen und berät sie in Fragen des fairen Handels. Bei diesen Audits wird die Umsetzung der Kriterien des fairen Handels kontrolliert und durchleuchtet. Zertifizierte Betriebe werden als Anerkannter Lieferant der Weltläden auf eine Liste für Zulieferbetriebe für Weltläden aufgenommen.

Um die Kosten für die Prüfung des Trinkgeldes so gering wie möglich zu halten, haben wir beschlossen, sowohl CERES als auch dem Weltladen Dachverband die Abrechnung des Trinkgeldes vorzulegen. Da sie ohnehin bereits regelmäßig in unserem Betrieb sind und Einblick in unsere gesamte Buchhaltung haben.

So können nicht nur wir, sondern auch du sicher sein, dass das Geld bei den Arbeiterinnen und Arbeitern in der Hängemattenmanufaktur in Allankuppam in Puducherry ankommt und dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, jeder für sich, völlig frei entscheiden können, was mit dem Geld passiert.

Mehr über unser Team in Indien und in Deutschland erfährst du auf unserer Team Seite.

Health Fund

Mit dem Health Fund haben wir vor einiger Zeit begonnen, die Mitarbeitenden in der Hängemattenmanufaktur finanziell zu unterstützen. Dabei ging es uns vor allem darum, die medizinische Versorgung sicherzustellen. Es gibt zwar eine staatliche medizinische Grundversorgung in Indien, aber in manchen Situationen ist es besser, sich nicht allein darauf zu verlassen. Deshalb haben wir einen Fonds eingerichtet, aus dem medizinische Behandlungen und Vorsorgeprogramme bezahlt werden.

Jeden Freitag findet während der Arbeitszeit eine Yogastunde statt.

Es gibt regelmäßige Termine zur Gesundheitsvorsorge.

Wärend des Corona Lockdowns konnten wir aus dem Fond die Löhne weiter bezahlen.

In vielen Notsituationen konnten wir schnell und unbürokratisch helfen.

Verwaltet wird der Fond in Indien von einem Gremium aus drei Frauen der Manufaktur, die sich regelmäßg treffen und über die Verwendung der Gelder entscheiden.

Inzwischen konnten wir schon viele weitere Projekte verwirklichen und Hilfen anbieten.